Mir war nie klar, dass eine Schwangerschaft aus nichts anderem besteht als aus Warten. Warten auf einen positiven Schwangerschaftstest. Warten auf einen Ultraschall. Warten, bis die Trimester vorbei sind. Warten auf das Baby. Es dauert sehr lange. All das Warten. Ich kann es nicht erwarten, mein Baby kennenzulernen.

Mit 23 Jahren verlor Astrid ihre Mutter. Sie starb zwei Tage bevor die kleine Ivy Mae auf die Welt kam. Astrid erinnert sich an den unbeschreiblichen Moment, als sie am Krankenhausbett mit dem Babywatcher die kleinen Ivy mit ihrer Mutter gemeinsam bewundert. Für diesen glücklichen Moment wird sie ewig dankbar sein, denn es ist eine unbezahlbare Erinnerung.

Wir versuchen, Giulia-Mae so viel wie möglich in die Schwangerschaft einzubeziehen, indem wir ihr zum Beispiel Bücher vorlesen, sie zu den Vorsorgeuntersuchungen bringen, mit ihr darüber sprechen, sie beim Babyeinkauf mit einbeziehen… Ist das der richtige Weg? Keine Ahnung, aber es fühlt sich für uns richtig an.

Wow, ein zweiter Sohn. Eine echte Jungen-Mama! In ein paar Monaten wird es zwei kleine Jungen geben, mit denen man laufen kann. Einer kuschelte sich in der Babytrage an mich, während der andere mit Papa einen Spaziergang im Wald machte. Wir haben uns das alles ausgemalt… Bis zum Tag des Ultraschalls in der 20. Woche. Dort wartete eine Überraschung auf uns.